Modellkommunen gesucht
Solarthemen:kom: Kommunen, die sich das Ziel setzen, bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um mindestens 95 % und ihren Endenergiebedarf um die Hälfte zu senken, können sich noch bis zum 30. April (Posteingang) beim Projektträger Jülich um die Förderung eines “Masterplan 100 % Klimaschutz” bewerben. Für die erste Stufe des Auswahlverfahrens genügt die Einreichung einer Skizze.
Eine inhaltliche Erstberatung bietet die Servicestelle Kommunaler Klimaschutz beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) an. 10-20 Kommunen werden modellhalft gefördert. Die maximalen förderfähigen Gesamtausgaben pro Jahr sind von der Größe der Kommune abhängig. Städte mit mehr als 500000 Einwohner erhalten jährlich maximal 300000 Euro.
Ob Kommunen dieses Jahr noch weitere Gelder im Rahmen der Kommunalen Klimaschutzrichtlinie beantragen können, ist derzeit noch unklar. Bis Mitte März waren rund 40 Vorhaben bewilligt worden. Anträge konnten vom 1. Januar bis zum 31. März 2011 gestellt werden. Danach wollte das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Projektträger Jülich entscheiden, ob 2011 oder erst 2012 ein neues Antrags-Zeitfenster geöffnet wird. Jedes Jahr standen bisher 25 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Bis Anfang 2011 waren 956 Anträge bewilligt worden. Auffällig ist die regionale Verteilung: Etwa 900 Anträge aus den alten Bundesländern wurden bewilligt.
Den Beitrag lesen Sie in den Solarthemen:kom 02/2011.
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