Wind über dem Wald
Solarthemen:kom: Kommunen können auf vielfältige Weise von der Windenergie im Wald profitieren – nicht zuletzt finanziell. Durch gute Planung lassen sich negative Auswirkungen auf Menschen, Flora und Fauna verringern. “Vieles, was neu dazukommt, bewegt sich in Richtung Wald”, sagt Karl Keilen, Referatsgruppenleiter für Energiefragen im Umweltministerium von Rheinland-Pfalz.
Das Bundesland ermutigt Kommunen, vorhandene Potenziale der Windenergie zu nutzen. Noch vor wenigen Jahren waren Wälder als Standorte tabu – was aber laut Keilen schlichtweg damit zusammenhing, dass Waldstandorte aufgrund der geringen Nabenhöhen nicht genutzt werden konnten: „Bei Windrädern mit 50 Meter langen Flügeln komme ich bei einer Nabenhöhe von 80 Metern mit den Rotorspitzen zu nah an die Baumkronen, das macht keinen Sinn, “ so Keilen.
Bei heute anzutreffenden Nabenhöhen von 130 Metern und mehr machen Windräder im Wald durchaus Sinn – das glaubt auch Michael Grosch von den Bayerischen Staatsforsten. „Das ist eine clevere Form der Energienutzung“, ist der Leiter des Forstbetriebs Selb im Fichtelgebirge überzeugt: „Ich gehe mit der Energiewirtschaft in den zweiten Stock, ein echter Zusatznutzen.“ Im Gegensatz zur flächenintensiven …
Foto: Bärbel Pulte
Den ganzen Beitrag lesen Sie in den Solarthemen:kom 02/2011.
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