29.07.2016

Kommunen aus dem Norden und dem Süden siegen in der Solarbundesliga

Solarbundesliga Meister 2013Solarbundesliga: 2345 deutsche Kommunen waren in diesem Jahr an der deutschen Solarbundesliga beteiligt. Die Sieger werden heute (am 22. Juni 2013) im bayerischen Schalkham geehrt. Der kleine Ort selbst hat sich auf Platz 1 bei der Nutzung der Solarwärme gehalten. „Wir feiern die Meister in diesem Jahr in Schalkham, weil dies ein Ort ist, in dem schon mit der Energiewende begonnen wurde, als man das Wort noch gar nicht kannte“, sagt Journalist Andreas Witt, der als Herausgeber der Zeitschrift Solarthemen bereits seit 2001 die Solarbundesliga organisiert.

In der Solarbundesliga geht es um die Nutzung der Solarenergie in Kommunen. In 5 Größenklassen wetteifern Städte und Gemeinden miteinander. Außerdem gibt es eine eigene Wertung für Ortsteile. Je Watt Solarwärme und Solarstrom pro Einwohner gibt es einen Punkt. Bonuspunkte kommen hinzu. „Umso gleichgewichtiger das Verhältnis von Strom und Wärme ist, desto mehr Bonuspunkte gibt es“, erläutert Witt. So solle auch deutlich gemacht werden, dass erneuerbare Energien nicht nur im Strombereich ihr Potenzial ausspielen können.

Ulm ist in dieser Saison vor Ingolstadt und Reutlingen Deutscher Meister bei den Großstädten (ab 100.000 Einwohner). Leutkirch konnte sich bei den Mittelstädten (20.000 bis 99.999 Einwohner) Platz 1 sichern; hier folgen Crailsheim und Wangen im Allgäu. Blaufelden führt bei den Kleinstädten (5.000 bis 19.999 Einwohner) vor Rot am See und Tacherting. Bei den Gemeinden (1.000 bis 4.999 Einwohner) ist Niederbergkirchen siegreich, die Plätze 2 und 3 erreichten Kastl und Feuchten an der Alz. Während diese Gemeinden ausnahmslos im Süden der Republik zu finden sind. kommen die Sieger bei den Kleingemeinden mit Glüsing, Friedricht-Wilhelm-Lübke-Koog und Kronprinzenkoog aus Schleswig-Holstein. Allerdings seien auch Kommunen aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen in einzelnen Gröpßenklassen unter den Top 10 vertreten, so Witt: „Alle Platzierungen, auch sortiert nach Bundesländern und Kreisen, lassen sich im Internet unter www.solarbundesliga.de nachvollziehen.“

Der Wettbewerb Solarbundesliga wird seit 2001 von der Fachzeitschrift Solarthemen in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe e.V. veranstaltet. Mitverfolgen lässt sich dieser Wettbewerb im Internet aktuell auf www.solarbundesliga.de.

Als Premiumpartner unterstützt der Bundesverband Solar­wirtschaft e.V. (BSW) die Solarbundesliga. Goldsponsor ist in dieser Saison die Messe Intersolar. Als Silbersponsoren unterstützen SMA, Fronius, Paradigma, Wagner Solar, Yingli Solar, Roto, IVU Umwelt, Windwärts, Solarfox, Solar-Log und die Kanzlei Sterr-Köln & Partner die Solarbundesliga.

Hinweis: Alle Ergebnisse, auch sortiert nach Ländern und Kreisen, finden Sie unter www.solarbundesliga.de.

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