26.08.2016

Im Interview: Gerhard Schallenberg (BAFA) – Das Marktanreizprogramm ist das Mittel der Wahl

15_12_10_gb_Eschborn_0024Solarthemen 463. Eine starke Vereinfachung für Installateure erhofft sich der Leiter des Marktanreizpro­gramms beim BAFA von der am 1. Januar 2016 inKraft getre­te­nen Zusatzförderung. Die Antragsentwicklung des Jahres 2015 sieht er positiv. Für 2016 habe das Programm noch viel Luft nach oben – Förderstopps befürchtet er auch bei stark steigenden Antragszahlen nicht.

Der Jurist Gerhard Schallenberg leitet im Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seit 2000 die Förderprogramme zur Energiewende, zuvorderst das Marktanreizprogramm für erneuerbare Wärme (MAP). Hinter Millionen von Verwaltungsvorgängen sieht Schallenberg jeweils eine individuelle Entscheidung. Im Interview spricht er über Erfolge, Probleme und Perspektiven des MAP.

 

Solarthemen: Welchen Effekt hat die MAP-Novelle von April 2015 gehabt?

Gerhard Schallenberg: Der Haupteffekt ist, dass die Antragszahl – also die Zahl der realisierten Projekte – deutlich angestiegen ist. Die MAP-Novelle vom April hat etwa zwei Monate gebraucht, um in der Praxis umgesetzt zu werden. Seitdem haben wir Antragszahlen, die sich etwa mit dem decken, was wir erhofft haben. Allein im Dezember waren wir bei 8500 Anträgen.

In dieser Zahl sind die im April neu eingeführten Fördersegmente enthalten. Laut Branchenstatistiken sind 2015 weniger Regenerativ-Heizungen verkauft worden als zuvor.

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Interview und Foto: Guido Bröer