Solarbundesliga startet mit Bonussystem

Pressemitteilung: Die sechste Solarbundesliga-Saison ist eröffnet. Bei dem von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und der Fachzeitschrift Solarthemen veranstalteten Wettbewerb für Kommunen geht es um die höchste Dichte von Solarwärme- und Solarstromanlagen pro Kopf der Bevölkerung. Angesichts des derzeitigen Booms bei den Solarstromanlagen wurden die Spielregeln modifiziert, um die Rolle der Solarwärme in der Liga zu stärken. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium gefördert.

Mit dem Saisonauftakt treten neue Bewertungsmodalitäten in Kraft, die der Ligaausschuss entwickelt hat. Wie bisher gibt es einen Punkt jeweils für drei Watt installierte Solarstromleistung pro Einwohner und für eine Fläche von 10 cm x 10 cm (Bierdeckelgröße) an Solarwärmekollektoren pro Einwohner. „Zusätzlich können sich Kommunen jetzt Bonuspunkte verdienen, indem sie sich für eine gleichmäßig starke Entwicklung von Solarwärme und Photovoltaik engagieren“, erläutert Solarthemen-Herausgeber Guido Bröer die wichtigste Neuerung dieser Saison.

„Ungerechte Verzerrungen im Spitzenfeld der Liga vermeiden wir darüber hinaus mit der gleichzeitigen Einführung einer einwohnerbezogenen Kappungsgrenze für Photovoltaikanlagen über 250 Kilowatt. Mit Anlagen, die größer als 250 Kilowatt sind, können nun maximal 40 Punkte pro Kommune erreicht werden“, so DUH-Bundesgeschäftsführer Jörg Dürr-Pucher. Die dynamische Großanlagen-Wertung ersetzt die bisherige starre Kappungsgrenze bei 100 Kilowatt, die ausschließlich Freilandanlagen betraf.

Neu ist auf der Internetseite www.solarbundesliga.de ein Wertungsrechner. Mit seiner Hilfe können Städte und Gemeinden nach Eingabe ihrer Rohdaten schnell und unkompliziert ihren Punktestand ermitteln. Es bleibt weiterhin spannend auf den deutschen Solardächern. In den kommenden Monaten geht es um die Frage: Wer wird Herbstmeister?

Weitere Informationen zur Solarbundesliga unter www.solarbundesliga.de.

Für Rückfragen der Redaktion oder Interviews:
Guido Bröer, Solarthemen, Tel. 05731/83460 oder Jörg Dürr-Pucher, Deutsche Umwelthilfe e.V., Tel. 07732/9995-15

Abdruck frei, Beleg erbeten
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