Diskussion um EEG hat schon begonnen

Solarthemen 224: Nach dem Koalitionsvertrag der neuen Regierung steht die Novelle des EEG im erst kommenden Jahr an. Wirtschaftsminister Michael Glos fordert jedoch schon jetzt “wirtschaftliche Effizienz” bei den einzelnen Vergütungen für erneuerbare Energien. Dabei stellt besonders in Frage, ob die Förderung des Solarstroms sinnvoll sei.

Eine gemeinsame Studie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR), des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) und des Wuppertal-Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums zeigt aus Sicht von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel allerdings, dass die Kosten des EEG vertretbar blieben. So würden die Kosten für einen Durchschnittshaushalt von heute rund 1,50 Euro im Monat bis zum Jahr 2016 auf maximal 2,80 Euro ansteigen und dann sogar wieder sinken.

Doch rund 55 Prozent der Mehrbelastung auf Grund des EEG würden laut der Studie im Jahr 2020 von dieser Technik verursacht. Der Anteil der Photovoltaik an den Kosten sei ein Punkt, der in Zukunft wohl diskutiert werde, erwartet Joachim Nitsch vom DLR, einer der Autoren der Studie. Er weist allerdings auch darauf hin, dass das “konservative Szenario” den “Worst Case” darstelle. Teurer werde es nicht, eher günstiger.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in den Solarthemen 224.

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