Surlyn statt EVA in Solarmodulen

Solarthemen 241: Mit einer neuen Folie zur Einbettung von Solarzellen in Solarmodule will ein Kunststoffspezialist, Jura-Plast GmbH Verfahren bei der Produktion von Solarmodulen verändern. Bislang werden bei fast allen Modulen EVA-Folien eingesetzt. Vorteil des Materials: es ist sei vielen Jahren bekannt, die Hersteller verfügen über viel Erfahrung damit. Alternativen werden seit einigen Jahren zum Beispiel von den Chemieunternehmen Bayer und DuPont angeboten, doch sie haben sich bisher nicht durchgesetzt, auch wenn nach Aussage von DuPont bereits einige Hersteller Surlyn verwenden sollen.

Nun will sich der Folienhersteller Jura-Plast den Solarmarkt erschließen. Er greift dabei auf Surlyn von DuPont zurück, das er für unterschiedliche Anwendungsfelder anpasst. Surlyn ist bei der Produktion von Solarmodulen nicht unbekannt. Schott Solar verwendet es bei drei Glas-Glas-Modulen; erstmals kam es Mitte der 90-er Jahre zum Einsatz. Als positive Eigenschaften von Surlyn hebt Schott-Pressesprecher Lars Waldmann kürzere Prozesszeiten bei der Lamination hervor. Auch sei Surlyn im Gegensatz zu EVA nicht UV-reaktiv und damit sehr beständig. Waldmann erklärt jedoch: „Das Material eignet sich aufgrund seiner Vernetzungseigenschaften nicht für Glas-Folie-Module.“ Dies stelle noch eine technische Herausforderung dar.
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