5 bis 10 Prozent mehr Photonen für die PV

Solarthemen 242: Am Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPIP) in Mainz ist es gelungen, langwelliges Licht in kurzwelliges umzuwandeln. Der Wirkungsgrad heutiger Solarzellen ist unter anderem dadurch beschränkt, dass sie den langwelligen, energiearmen Teil des Sonnenlichts nicht verwerten können.

Mit dem entwickelten Verfahren gelang es den Forschern nach Institutsangaben erstmals, Photonen aus gewöhnlichem Licht zu paaren und damit die Wellenlänge zu verändern.

„Wir schaffen es, dadurch 5 bis 10 Prozent mehr Photonen nutzbar zu machen“, sagt Stanislav Balouchev vom Max-Planck-Institut. Eine Aussage, die jeden Photovoltaikhersteller aufhorchen lassen muss. Zumal die Forscher nach der Veröffentlichung von Versuchen mit zwei flüssigen Lösungen (Platinoctaethylporphyrin und Diphenylanthracen), die langwelliges, grünes Licht in blaues Licht umwandeln, inzwischen schon einige Schritte weiter sind.

Durch die Wahl verschiedener, aufeinander abgestimmter Vermittler-Moleküle, kann man die Energie von Photonen aus dem gesamten Bereich des Sonnspektrums addieren. So gebe es bereits Erfolge in …

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in den Solarthemen 242.

Bestellen Sie doch die aktuelle Ausgabe der Solarthemen als kostenloses Probeheft.

Wollen sie gezielt diese Ausgabe, können Sie sie für 6 € incl. Versandkosten unter vertrieb@solarthemen.de bestellen. Vergessen Sie nicht ihre Adresse und die entsprechende(n) Ausgabennummer(n) mitzuschicken.

Check Also

Renaissance der PV-Produktion in der EU

Produktionsanlagen auch der großen chinesischen Hersteller wie Trina Solar sind weitgehend automatisiert. Daran muss sich …