Neue Heizung: Gegen die Kostenfalle

Solarboulevard 1/07: Man möchte es nicht so gern wissen. Doch im Laufe von 20 Jahren kosten Öl und Gas ein Mehrfaches dessen, was in Kauf und Installation einer Heizung geflossen ist. Wer richtig investiert, kann fünfstellige Beträge einsparen.

Für viele Hausbesitzer ist es eine schwierige Entscheidung, welche Heizung die alte ersetzen soll. Mancher schiebt diese Entscheidung daher lieber auf die lange Bank und lässt die alte Heizung noch ein paar Jahre länger laufen – und verschleudert möglicherweise sehr viel Geld. Der beste Zeitpunkt für die Modernisierung einer ineffizienten Heizung ist immer der frühestmögliche, weil vom ersten Tag an Brennstoff gespart und damit der Geldbeutel und die Umwelt entlastet werden. Es ist auch nicht zu erwarten, dass die Preise für Heizungen fallen werden. Ebenso ist eher mit wieder steigenden Zinsen zu rechnen.

Zwei Aspekte spielen bei der Wahl der Heizung eine wichtige Rolle. Das sind zum einen die Umweltfreundlichkeit einer Heizungsanlage und zum anderen die Kosten. Sie hängen vor allem davon ab, welche Kostensteigerungen man bei den jeweiligen Brennstoffen erwartet. So hat es gravierende finanzielle Auswirkungen, wenn in den kommenden Jahren die Energiepreise um durchschnittlich 6, 9 oder gar 12 Prozent steigen sollten. Selbst bei einem mit einem Jahreserbrauch von 20 000 Kilowattstunden (= ca. 2000 Liter Öl) noch relativ sparsamen Durchschnittshaus summieren sich die Kosten für Öl oder Gas in 20 Jahren bei diesen Annahmen auf rund 50000 bis 100000 Euro. In den …

Dieser Artikel erschien im Solarboulevard, den der Verlag bis zum August 2007 herausgab. Weiterhin erscheinen bei uns die Solarthemen. Wenn Sie diese Zeitschrift kennenlernen möchten, schicken wir Ihnen gerne ein kostenloses Probeheft.

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