Mit grauen Zellen in den Fassadenmarkt

SAMSUNG CSCSolarthemen 461. Mit halbtransparenten, grauen, organischen Photovoltaik-Modulen (OPV) möchten der Chemieriese Merck KGaA und die Solarfirma Belectric OPV GmbH in den Gebäude-Fassadenmarkt eindringen. [private]

Der Vorteil der Technik ist laut Merck „eine Art leichtgewichtige Vorhangfassade“. Die biete „unter Beibehaltung von Transparenz und Funktion unzählige Möglichkeiten zur Gestaltung moderner architektonischer Akzente“. „In der Haltbarkeit orientieren wir uns an der klassischen PV, sprich 20 Jahre“, ergänzt Hermann Issa von Belectric OPV. Die Flächenleistung von etwa 50 Watt pro Quadratmeter spiele bei Fassaden eine nicht so große Rolle „wie die flächige Transparenz“; Module mit kristallinen Zellen bieten heute etwa die dreifache Leistung je Quadratmeter. Das OPV-Modul sehe aus wie eine getönte Glasscheibe: „Ein Gebäudebaustein, das sich an Baubelangen orientiert“, so Issa weiter. Die „in Serie gefertigten Bauelemente sind bereit für die kommerzielle Nutzung“, erklären Merck und Belectric OPV übereinstimmend. Die gedruckten OPV-Module werden dabei zwischen zwei Glasscheiben laminiert.  [/private]

Text: Heinz Wraneschitz

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