Photovoltaik auf dem Meer

Solarthemen+plus. Ein Konsortium aus Industrie und Forschungsinstituten unter Führung der französisch-belgischen Tractebel will die Photovoltaik offshore-tauglich machen. Die ersten Offshore-Solarparks sollen in der belgischen Nordsee entstehen.
Die Gruppe um die Unternehmen Tractebel, Jan De Nul, DEME, Soltech und die Universität Gent sind nach eigener Aussage „davon überzeugt, dass PV-Module in Offshore-Gewässern eine der maßgeblichen zukünftigen grünen Energiequellen“ sein werden. Den Partnern schwebt eine Kombination mit Aquakultur und Offshore-Windkraft vor, um Platzbedarf und Anschlusskosten gering zu halten.
Die Entwicklung von Offshore-Anwendungen, die für starken Seegang geeignet sind, hält das Konsortium für einen logischen nächsten Schritt nach der Realisierung von schwimmenden Süßwasser-PV-Anlagen. Die speziellen, salzwasserbeständigen PV-Module sollen von der Firma Soltech entwickelt werden. Mit 2 Millionen Euro, anteilig von den Industriefirmen und dem belgischen Staat getragen, will das Konsortium innerhalb von drei Jahren zunächst Labor- und Feldversuche durchführen, um später als Vorreiter Offshore-Solarparks in der belgischen Nordsee zu realisieren. ori/gb

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